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Flüge nach Südafrika

Es gibt viele Wege, von Deutschland nach Südafrika zu reisen. Man kann von Hamburg aus eine mehrtägige Schiffstour unternehmen. Man kann auch mit dem Auto zur Meerenge von Gibraltar fahren, nach Marokko übersetzen und von dort aus den afrikanischen Kontinent durchqueren. Am einfachsten und sichersten ist aber wohl die Hinreise mit dem Flugzeug. Der Weg von zu Hause führt bequem zum nächstgelegenen internationalen Flughafen und von dort aus mit oder ohne Zwischenstopp nach Johannesburg oder Kapstadt. Direktflüge sind natürlich am angenehmsten und dauern von Deutschland aus zwischen elf und zwölf Stunden.

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Vom Kap bis zum Krüger - Teil 4: Waterfront und Kirstenbosch

Ein Reisebericht von Erwin Göstl:

Vom Company’s Garden aus machen wir uns auf den Weg zurück zu unserem Auto. Zwischen dem Planetarium und dem italienischen Generalkonsulat hindurch erreichen wir am „Türkischen Dampfbad“ wieder die Long Street, die wir bis zu unserem Prominentenparkplatz entlang schlendern. Hinein ins Auto und Abfahrt in Richtung V&A Waterfront. Allgemeine Übereinstimmung aller Mitreisenden: Wir haben uns mittlerweile etwas zu Essen verdient – denn schließlich sind wir schon seit dem Frühstück unterwegs und wären fast sogar auch noch zu Fuß auf den Tafelberg hochgelatscht.

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Vom Kap bis zum Krüger - Teil 3: Kapstadt und City Bowl

Ein Reisebericht von Erwin Göstl:

Das „Dubliner“ ist ein altehrwürdiges Pub mit hohen Räumen in der Long Street, der Seelenachse der City Bowl – der Innenstadt von Kapstadt. Einige meiner Mitwanderer haben das Frühschoppen mit ein paar Tütchen Crisp Chips ergänzt. Und das, obwohl ich allen gesagt habe, dass sie die albernen Chips sein lassen sollen, weil es hier in der Gegend sehr viel bessere Leckereien zu kaufen gibt. Außerdem war es ohnehin an der Zeit, los zu marschieren, denn schließlich wollten wir heute noch etwas sehen. Die Long Street gehen wir ein paar hundert Meter weiter in Richtung Strand Street und dann in die Longmarket Street nach rechts hinunter bis zum Greenmarket Square.

In dem Gewirr der kleinen Gassen mit Verkaufsständen, Straßencafés, Eisdielen, Künstlern und Artisten treffen wir unter anderem auf den „Eiermann“ und noch andere skurrile Erscheinungen. An der Grand Parade, dem Großen Platz vor der City Hall, kaufe ich mir an einem der Verkaufsstände eine Tüte Samosas, ein typisch malaiisches Gebäck mit einer herzhaft gewürzten Füllung aus Hackfleisch. Genau dafür hatte ich mir nämlich im „Dubliner“ die Crisps verkniffen. Und jetzt geschieht genau das, was ich vor einer Dreiviertelstunde im „Dubliner“ vorausgeahnt hatte. Meine Mitwanderer, gesättigt von den Chips, haben alle längst keinen Hunger mehr. So ist es auch ganz logisch, dass es sich keinesfalls lohnen würde, für sich selbst ein Tütchen Samosas zu kaufen. Nur kosten wollen sie – nur einen – dafür aber jeder einen. Letztendlich bleibt mir selbst auch nur noch einer übrig... sei’s drum.

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Vom Kap bis zum Krüger - Teil 2: Kapstadt und der Tafelberg

Ein Reisebericht von Erwin Göstl:

Es ist der 24. Oktober 2010, ein strahlend blauer Morgen, wenngleich ein kühler Wind von der False Bay her ins Tal des Lourens River weht. Als ich um halb sieben Uhr morgens den Frühstücksraum des Cape Khamai Gästehauses erreiche, stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass meine Mitreisenden schon vollzählig versammelt sind. Hervorragend sind das Frühstück und auch die Tatsache, dass wir den Tag besser einteilen können, wenn wir uns nicht all zu spät auf den Weg machen. Im Cape Khamai werfe ich noch einen Blick auf Kurts Computer, der mir die Webcam an der Bergstation der Tafelberg-Seilbahn zeigt – perfekt. Hier ein Tipp, den ich gerne an Kapstadtbesucher weiter gebe: Egal wie viele Tage Sie bei Ihrer Südafrikatour für Kapstadt eingeplant haben und auch unabhängig davon, ob Sie den Tafelberg zu Fuß oder mit der Seilbahn erklimmen wollen – egal ob Sommer oder Winter – wenn die Verhältnisse gut sind, verlieren Sie keine Zeit!

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Vom Kap bis zum Krüger - Teil 1: Nach der Landung in Kapstadt

Ein Reisebericht von Erwin Göstl:

Wenn alles funktioniert, ist die Wild Card von Sanparks – der südafrikanischen Nationalparkverwaltung – eine feine Sache. Man berappt einmal im Jahr einen festen Betrag und hat damit die so genannte Conservation Fee, die Eintrittsgebühr für die südafrikanischen Nationalparks, vom Tag der Ausstellung an gerechnet, für ein Jahr bezahlt. Damals, Mitte Oktober 2010 waren das umgerechnet etwa 120 Euro. Soweit zur Theorie und zu der bis dahin gängigen Praxis. Als ich das begehrte Stück für meine Gäste am Flughafen in Kapstadt abholen wollte, musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass Sanparks ganz kurzfristig den Vertrag mit der Gesellschaft gekündigt hat, welche die Karten herstellt und vertreibt. Für heute ist ohnehin keine Fahrt in einen Nationalpark geplant und so werden wir das Problem eben in den nächsten Tagen lösen.

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Die Tiervielfalt Südafrikas

Die Tiervielfalt Südafrikas ist phänomenal. Bewundern kann man die unterschiedlichen Säuger, Vögel und Insekten sowohl in kleineren Wildschutzgebieten als auch in großen Nationalparks. Darüber hinaus bietet zum Beispiel Kapstadt ein hervorragendes Aquarium an, das auf jeden Fall ein Besuch wert ist. Um einmal eine Vorstellung von der umfangreichen Tierwelt Südafrikas zu bekommen, gibt es in diesem Special ein kleines Kompendium der großen Artenvielfalt im Land der Diamanten und Vuvuzelas.

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Kapstadt Special

Südafrika hat viele interessante Städte zu bieten. Eine davon ist die Metropole Kapstadt. Am südwestlichen Ende des Landes gelegen, ist Kapstadt nach Johannesburg und Durban die dritte größte Stadt des ehemaligen Kolonialstaates. Rund 3,4 Millionen Einwohner leben in Kapstadt. Davon sind etwa die Hälfte Farbige oder sogenannte Coloureds, die durch eine Vermischung aus Schwarzen und Weißen entstanden sind. Gut ein Drittel der Stadtbewohner sind Schwarze. Der Anteil an weißen Bürgern ist mit 20 Prozent relativ gering. Sie sind meist britischer oder niederländischer Herkunft, wobei auch deutsche Nachfahren in Kapstadt leben.

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Zug fahren in Südafrika

Wenn man Südafrika einmal auf ungewöhnliche Art und Weise kennenlernen möchte, lohnt sich eine Landdurchquerung mit der Eisenbahn. Die Republik besitzt ein Schienennetz von über 23.000 Kilometern und verbindet neben sämtlichen Metropolen wie Johannesburg oder Kapstadt auch viele kleinere Orte im Landesinneren. Außerdem gibt es zu allen angrenzenden Nachbarländern Zugverbindungen. Eine Überfahrt nach Namibia oder Zimbabwe ist demnach problemlos möglich.

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Bloemfontein

Mit über 600.000 Einwohnern ist Bloemfontein die sechsgrößte Stadt Südafrikas. Sie befindet sich in der Mitte des Landes und stellt sowohl für Einheimische als auch für Touristen einen wichtigen Verbindungsknoten zu anderen Großstädten in Südafrika dar. Es gibt zum Beispiel Bahnverbindungen Richtung Johannisburg im Norden oder Richtung Kapstadt im Süden. Ein nationaler Flughafen liegt etwa 20 Kilometer außerhalb Bloemfonteins und bietet Flüge nach Durban und in weitere südafrikanische Metropolen an.

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