Safari im Krüger-Nationalpark
Für viele Touristen ist eine mehrtägige Safaritour im berühmten Krüger-Nationalpark das absolute Highlight ihrer Südafrikareise. Der jährliche Besucherandrang ist enorm. Mehr als eine Million Safarifans kommen jedes Jahr in den Nationalpark. Die Begeisterung ist aber auch absolut verständlich, denn die Tiervielfalt im südafrikanischen Wildpark ist phänomenal. Neben den etwa 140 verschiedenen Säugetierarten, können die Besucher auch mehr als hundert unterschiedliche Vögelarten und viele ausgefalle Reptiliengattungen bewundern.
Der Nationalpark erhielt seinen Namen von Paul Kruger, der von 1882 bis 1902 Präsident der südafrikanischen Republik war. Im Jahr 1898 entschied Kruger, dass Gebiet zwischen Sabie und Crocodile River unter Naturschutz zu stellen. Jäger und Trophäensammler hatten zuvor jahrelang den üppigen Wildbestand massiv dezimiert. Vor allen Dingen das Jagen der „Big Five“ ist zum Hauptziel der Wilderer geworden. Zu den „großen Fünf“ zählen der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe und der Leopard. Die Auswahl dieser fünf Tiere bezieht sich auf den Schwierigkeitsgrad und die Gefahren, die solch eine Jagdsafari mit sich brachte.
Die heutigen Besucher des Krüger-Nationalparks ziehen nicht mehr mit dem Gewehr in die Wildnis. Viel mehr schauen sie ehrfürchtig aus dem Jeepfenster und sind höchstens noch auf der Jagd nach einem tollen Fotomotiv. Die Touren können alleine oder in Gruppen organisiert werden. Wer das Abenteuer mag, kann den Park auf eigene Faust nach Raubkatzen, Zebras oder Giraffen absuchen. Mehr Glück hat man allerdings, wenn man erfahrene Safariführer mit an Bord hat. Außerdem lohnt es sich, auf entgegenkommende Fahrzeuge zu achten, denn die anderen Safaritouristen geben oft Zeichen, dass sie etwas Besonderes erspäht haben. Staut sich dann auch noch ein ganzer Autozug, kreuzt mit Sicherheit ein paar Meter weiter eine Löwenfamilie die Straße.
Auf dem knapp 20.000 Quadratkilometer großen Gelände können die Gäste des Parks ein gut ausgebautes Straßennetz nutzen. Die Safaritour darf allerdings nur tagsüber stattfinden. Nach Sonnenuntergang müssen die Besucher den Nationalpark verlassen oder in eines der vielen Camps einkehren. Übernachten kann man natürlich auch in einer der exklusiven Lodges. Die luxuriös ausgestatteten Bungalows integrieren sich in die natürliche Atmosphäre des Parks und bieten zugleich einen klassischen Hotelservice an.
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